"Gleicht euch nicht dieser Welt an, sondern wandelt euch und erneuert euer Denken, damit ihr prüfen und erkennen könnt, was der Wille Gottes ist: was ihm gefällt, was gut und vollkommen ist."  Röm. 12, 2

Standpunkt

Schutz der ungeborenen Kinder muss bewahrt werden – keine Werbung für vorgeburtliche Kindstötungen!

„Unter den lateinischen Schriftstellern behauptet Tertullian: »Die Verhinderung der Geburt ist vorzeitiger Mord; es kommt nicht darauf an, ob man die schon geborene Seele tötet oder sie beim Zurweltkommen auslöscht. Es ist bereits der Mensch, der er später sein wird«.“ (Johannes Paul II EVANGELIUM VITAE 61).

 

Am 13. Mai debattierte der Bundestag über die Aufhebung des Werbeverbotes für vorgeburtliche Kindstötungen (Abschaffung § 219a StGB). Dass man sich in der Ampel darüber einig ist und letztlich darauf abzielt, auch den § 218 abzuschaffen und somit jegliche vorgeburtliche Kindstötung aus dem Strafrecht zu streichen, ist nicht überraschend, stand das doch z.B. in den Wahlprogrammen. Leider ist das auch in kirchlichen Kreisen zu wenig wahrgenommen oder gar verdrängt worden.

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Standpunkt: Die Koalition vertritt ein problematisches Menschen- und Gesellschaftsbild

Nun ist neue Regierung aus SPD, Grünen und FDP im Amt. Der Koalitionsvertrag bestätigt, was anhand der Wahlprogramme der SPD und insbesondere der Grünen zu erwarten war. Das Liberale reduziert sich darauf, dass kein allgemeines Tempolimit kommt. Ansonsten dominiert eine ökosozialistische Ideologie mit Technologieverboten (Verbrenner, Kernkraft) und der Vorstellung, dass die Welt vor einem vermeintlich drohendem Klimakollaps gerettet wird, wenn Deutschland keine grundlastfähigen Kraftwerke (Kernkraft, Kohle) mehr hat, und so ein Vorbild für den Rest der Welt auf dem Weg zur „Klimaneutralität“ ist. China wird es freuen, ohne es nachahmen zu wollen.

Der Koalitionsvertrag steht insbesondere für ein aus katholischer Sicht problematisches Menschenbild.

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Standpunkt: Christliches Menschenbild heißt, alle Menschen als Ebenbild Gottes zu sehen und keinen aufgeben

Noch ist der Wahlkampf in Sachsen in den Startlöchern, da wird schon diskutiert, wie demokratiefähig die Leute sind, die aus Unzufriedenheit mit der derzeitigen Regierung zum Beispiel die AfD wählen.  Dann kommt es zu Äußerungen wie

„Meine Haltung ist: In der demokratischen Mitte gibt es doch hinreichend Parteien, da muss doch etwas für euch dabei sein. Aber wer für sich ausschließt, in der demokratischen Mitte zu sein, sondern eine rechtsradikale Partei wählt, dem habe ich dann im Zweifel auch nichts mehr anzubieten. Der bekämpft ja meine Demokratie.“

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Abtreibungsbefürworter und -förderer dürfen nicht als überzeugte, fromme Katholiken dargestellt werden!

Die Präsidentschaftswahlen in den USA hatten auch bei uns ein starkes Medienecho. Fast unisono wurde Donald Trump als Inkarnation des Bösen verteufelt und der Heilsbringer Joe Biden herbeigesehnt. Diese Sehnsucht ist in Erfüllung gegangen und man ist des Lobes voll, wie Biden agiert.

Eine katholische Zeitung lobte Biden als überzeugten Katholiken mit tiefen Glauben. Ist diese Einschätzung berechtigt? Wenn man die Treue zur Lehre der Kirche, zur Würde jedes Menschen und des Rechts auf Leben von der Zeugung bis zum natürlichen Tod als Maßstab nimmt, muss dieser Einschätzung energisch widersprochen werden.

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Standpunkt: Einheit von Solidarität, Subsidiarität und Gemeinwohl? Fragen zu den Coronahilfen in Europa und Deutschland aus der Sicht der Katholischen Soziallehre

Die Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coranavirus haben in Europa massive wirtschaftliche Probleme geschaffen. Jetzt suchen die Regierungen nach Wegen, wie diese Probleme bewältigt werden können. Die Politiker überbieten sich mit Zusagen immer größerer Geldmengen, die aus der Krise führen sollen. Nur darf man nicht vergessen, der Staat hat kein Geld. Alles was der Staat kann, ist das Geld seiner Bürger umzuverteilen, z.B. mit Hilfe von Steuern zwischen Bevölkerungsgruppen (einschließlich verschiedenen Nationen) und mit Hilfe von Schulden zwischen Generationen bzw. durch eine dadurch angeheizte Inflation zwischen Sparern und Schuldnern. Dabei stellt sich die Frage der Gerechtigkeit in besonderem Maße.

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