"Man darf nicht einfach aufgeben, das Evangelium zu verkündigen. Es schien ja auch inder griechisch-römischen Welt völlig absurd, dass da ein paar Juden hinausgehen und die große, gelehrte, gescheite griechisch römische Welt für das Christentum zu gewinnen suchen." Benedikt XVI.

Standpunkt

Standpunkt: Fragen zur Großen Koalition und zum Koalitionsvertrag

Sowohl in der CDU, der SPD als auch in der Bevölkerung ist ein für und wider zur Großen Koalition zu spüren. Die einen sind froh, dass Deutschland eine Regierung bekommt, andere hadern mit dem Ergebnis. Ich denke, um sich als CDU Mitglied eine Meinung zu bilden, muss man nicht jeden Buchstaben der Koalitionsvereinbarung bewerten. Jedoch sollte man über drei Fragen nachdenken (Die Abkürzung Groko steht im Folgenden für die Koalition und den Koalitionsvertrag) :

1. Entspricht die Groko dem Wählerwillen?

2. Ist die Groko gut für Deutschland?

3. Stärkt die Groko die Union in den Herausforderungen bei zukünftigen Wahlen, insbesondere in der Auseinandersetzung mit der AfD?

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Standpunkt: Asylrecht und Abschiebung sind zwei Seiten einer Medaille

Gaudium et spes betont, dass die Laien für weltlichen Aufgaben und Tätigkeiten zuständig sind. Deshalb ist es sehr zu begrüßen, wenn im Rahmen der kirchlichen Jugendarbeit auch weltliche Themen betrachtet werden. Die Aktion „Dein Grundgesetz“ über die der „Tag des Herrn“ in seiner Ausgabe vom 14.01.2018 berichtete, kann dabei den Blick auf Grundrechte schärfen.

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Wahldebakel am 24.9. und Rosenkranzfest am 7.10.

Knapp zwei Wochen ist es her, dass die CDU eine krachende Wahlniederlage eingefahren hat. Am Wahlabend wurde das noch zum Erfolg umgedeutet, könne doch gegen die Union keine Regierung gebildet werden. Führende Politiker meinen gar man habe nichts falsch gemacht. Kürzlich war im Netz zu lesen „Wenn zu Viele die Falschen wählen, haben die Richtigen zu viel falsch gemacht“.

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Standpunkt: „Ehe für alle“ ist kein Fortschritt, sondern Neusprech (vgl. G. Orwell 1984)

Mit den Worten: „kennst Du den, kommt ein Ehepaar zum Arzt“ wollte mir am letzten Freitag ein Kollege einen Witz erzählen. Ich frage erst mal nach, was er denn jetzt mit Ehepaar meint. In den Fürbitten in der Heiligen Messe gab es eine Fürbitte für Ehepaare, deren Kinderwunsch unerfüllt ist. Wiederum die Frage, geht es vielleicht um Paare bei denen die Weitergabe des Lebens von vornherein ausgeschlossen ist?  Der umstrittene Beschluss des Bundestages zur sogenannten „Ehe für alle“ hat, wie es Erzbischof Koch ausdrückte, „wesentliche Inhalte des Ehebegriffs aufgegeben“. Der Begriff Ehe ist somit unklar geworden, er beschreibt nun eine Vielzahl von Lebensmodellen, die jetzt sprachlich nicht mehr einfach differenziert werden können.

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Dresden 13. Februar eine Tragödie auch heute

Meine Großtante Frieda war Zeitzeuge der Bombardierung Dresdens. Leider habe ich keine andere persönliche Erinnerung an sie, als einen Besuch mit ihrer Schwester an ihrem Grab auf dem Dresdner Heidefriedhof. Tante Klärchen erklärte mir kleinen Jungen damals, dass sich Frieda über die Blumen freuen wird, die wir gemeinsam abgelegt haben. Später fiel mir ein schwer leserlicher x-ter Durchschlag eines Briefes in die Hände, den Frieda im Februar 1945 an ihren Sohn geschrieben hatte.  

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